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Schweizer Frauen-Nationalmannschaft – Kader, Trainer und WM-Qualifikation 2027

Henry Thomas Howard Bennett • 2026-04-13 • Gepruft von Hannah Fischer

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft, liebevoll Nati Frauen genannt, repräsentiert den Schweizer Frauenfußball auf internationaler Ebene. Der 1972 gegründete Verband wird vom Schweizerischen Fussballverband (SFV) verwaltet und hat sich über die Jahrzehnte als etablierte Kraft im europäischen Frauenfußball positioniert.

Mit einem aktuellen FIFA-Ranglistenplatz 22 (Stand März 2024) gehört das Team zu den stabilen Größen im internationalen Vergleich. Die Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Talenten, viele davon in europäischen Top-Vereinen aktiv, bildet das Fundament für die laufende Entwicklung des Teams.

Unter der Leitung von Trainer Rafel Navarro bereitet sich die Nati Frauen auf die WM-Qualifikation 2027 vor. Die kommenden Monate versprechen spannende Entwicklungen für das Schweizer Frauenteam, das seinen Platz im internationalen Fußball weiter festigen möchte.

Wer ist der Trainer und welcher Kader steht zur Verfügung?

Seit einigen Monaten führt Rafel Navarro die Geschicke der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft. Der katalanische Trainer übernahm das Amt von seiner Vorgängerin und feierte seinen Einstand mit einer 1:2-Niederlage gegen Belgien. Dabei wussten insbesondere Ana-Maria Crnogorčević und Sydney Schertenleib zu überzeugen.

Im Trainerstab arbeitet Navarro mit Assistentinnen Julia Simic und Ignacio Villamia Mora zusammen. Die ehemalige deutsche Nationaltorhüterin Nadine Angerer betreut das Torhüterinnen-Training. Die sportliche Leitung setzt auf eine Kombination aus internationaler Erfahrung und frischem Input für die bevorstehende WM-Qualifikation 2027.

Torhüterinnen

Aktuelle Torhüterinnen im Aufgebot

Elvira Herzog vom RB Leipzig bringt 22 Länderspieleinsätze mit und feierte ihr Debüt im Jahr 2019. Livia Peng vom FC Chelsea absolvierte 19 Spiele für die Nati seit ihrem Debüt 2023.

  • Elvira Herzog (RB Leipzig, 22 Spiele, Debüt 2019)
  • Livia Peng (FC Chelsea, 19 Spiele, Debüt 2023)

Abwehr

Die Defensive wird von Noelle Maritz angeführt, die mit 138 Länderspielen die meiste Erfahrung im Kader besitzt. Die Aston-Villa-Spielerin ist seit vielen Jahren eine tragende Säule der Schweizer Abwehr.

  • Noelle Maritz (Aston Villa, 138 Spiele, 2 Tore)
  • Nadine Riesen (Eintracht Frankfurt, 40 Spiele, 2 Tore)
  • Noemi Ivelj (Eintracht Frankfurt, 17 Spiele, 1 Tor)

Mittelfeld und Angriff

Das Mittelfeld verfügt über besondere Qualität. Lia Wälti von Juventus Turin absolvierte 136 Länderspiele und gilt als strategische Schaltzentrale. Géraldine Reuteler von Eintracht Frankfurt gehört mit 15 Toren zu den gefährlichsten Offensivkräften des Teams.

Top-Torschützinnen im aktuellen Kader

Géraldine Reuteler führt mit 15 Toren in 87 Spielen die interne Torschützenliste an. Dahinter folgen Coumba Sow (FC Basel, 13 Tore) und Riola Xhemaili (PSV Eindhoven, 8 Tore).

  • Géraldine Reuteler (Eintracht Frankfurt, 87 Spiele, 15 Tore)
  • Coumba Sow (FC Basel, 57 Spiele, 13 Tore)
  • Riola Xhemaili (PSV Eindhoven, 40 Spiele, 8 Tore)
  • Lia Wälti (Juventus Turin, 136 Spiele, 5 Tore)
  • Aurélie Csillag (FC Liverpool, 14 Spiele, 2 Tore)

Zusätzlich zum Kernkader wurden Spielerinnen wie Alisha Lehmann (Juventus), Sydney Schertenleib (FC Barcelona), Ana-Maria Crnogorčević (Seattle Reign) und Smilla Vallotto (VfL Wolfsburg) in verschiedenen Aufgeboten berücksichtigt.

Überblick Kader

Position Spielerin Verein Länderspiele
Torhüterin Elvira Herzog RB Leipzig 22
Torhüterin Livia Peng FC Chelsea 19
Abwehr Noelle Maritz Aston Villa 138
Mittelfeld Lia Wälti Juventus Turin 136
Mittelfeld Géraldine Reuteler Eintracht Frankfurt 87
Mittelfeld Coumba Sow FC Basel 57
Angriff Aurélie Csillag FC Liverpool 14

Letzte Ergebnisse und nächste Spiele der Nati Frauen

Das letzte Pflichtspiel unter Trainer Rafel Navarro endete mit einer 1:2-Niederlage gegen Belgien. Es war das erste Spiel des katalanischen Trainers an der Seitenlinie der Schweizerinnen. Trotz der Niederlage zeigten einzelne Spielerinnen vielversprechende Ansätze.

Ein Testspiel gegen Wales ist für die kommende Länderspielpause geplant. Dieses Vorbereitungsmatch soll als weitere Standortbestimmung vor dem Beginn der WM-Qualifikation 2027 dienen.

WM-Qualifikation 2027

Die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2027 nimmt konkrete Formen an. Die Gruppenauslosung für die europäische Qualifikation fand in Nyon statt. Als erstes Qualifikationsspiel ist ein Aufeinandertreffen mit Nordirland angesetzt.

Nächste Spieltermine

Die Schweizerinnen bestreiten ihr erstes WM-Quali-Spiel gegen Nordirland. Ein Statement-Sieg wird vom Trainerstab angestrebt, um frühzeitig Selbstvertrauen für die Qualifikation zu tanken. Ein Test gegen Wales dient als Vorbereitung.

Trainer Navarro strebt sein erstes Erfolgserlebnis als Schweizer Nationaltrainer an. Unterstützung erhält er dabei von einer neuen Assistentin, die als ehemalige deutsche Nationalspielerin über internationale Erfahrung verfügt.

Qualifikation für EM 2025 und andere Turniere

Der Fokus des aktuellen Trainerstabs liegt eindeutig auf der WM-Qualifikation 2027. Konkrete Details zur EM 2025 lassen sich aus den vorliegenden Quellen nicht ableiten. Der SFV priorisiert offenbar die spätere Weltmeisterschaftstour.

Historische Turnierteilnahmen

Die erste WM-Teilnahme der Schweizerinnen datiert aus dem Jahr 2011. Damals schied das Team in den Playoffs gegen Italien aus, nachdem zuvor ein Erfolg gegen Russland gelungen war. Dieser Meilenstein markierte den Beginn einer neuen Ära für den Schweizer Frauenfußßball.

Seither hat sich die Nati Frauen kontinuierlich weiterentwickelt. Der erste große sportliche Erfolg war das Erreichen des 20. Platzes der FIFA-Weltrangliste im Jahr 2014. Dieses ursprüngliche Ziel des SFV wurde pünktlich umgesetzt.

Turnierbilanz

Die Schweizerinnen haben sich regelmäßig für EM-Qualifikationen und Weltmeisterschafts-Qualifikationen qualifiziert. Große Titel blieben bislang aus, doch die konstante Präsenz auf internationaler Ebene unterstreicht die Kontinuität der Entwicklung.

FIFA-Ranking, Top-Spielerinnen und Erfolge

Der aktuelle FIFA-Ranglistenplatz 22 (März 2024) spiegelt die stabile Position der Schweizerinnen im internationalen Vergleich wider. Obwohl das ursprüngliche Ziel von Top 20 bereits 2014 erreicht wurde, konnte sich das Team in den Folgejahren in diesem Bereich halten.

Führende Torschützinnen

Rang Spielerin Tore Spiele Verein
1 Géraldine Reuteler 15 87 Eintracht Frankfurt
2 Coumba Sow 13 57 FC Basel
3 Riola Xhemaili 8 40 PSV Eindhoven

Aufstrebende Talente

Sydney Schertenleib gilt als eines der größten Talente im Schweizer Kader. Mit gerade einmal 19 Jahren spielt die Verteidigerin bereits beim FC Barcelona und gehört zu den vielversprechendsten Spielerinnen Europas. Ihre Entwicklung wird von Experten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Aurélie Csillag zeigt bei Liverpool eine aufsteigende Formkurve und hat sich auch in der Nationalmannschaft einen Stammplatz erarbeitet. Die Stürmerin verkörpert den Aufwärtstrend im Schweizer Angriffsspiel.

Vergleich mit anderen Nationen

Im europäischen Vergleich gehört die Schweiz zu den soliden Mittelfeldklassen. Nationen wie Deutschland, Frankreich oder Spanien haben in der Entwicklung einen Vorsprung, doch die Schweizerinnen schließen langsam auf. Plattformen wie Transfermarkt und Soccerdonna listen Spielerinnen mit Marktwerte und Vergleichen zu anderen Nationen.

Besonders bemerkenswert ist die hohe Dichte an Schweizer Spielerinnen in europäischen Top-Ligen. Vereine wie Eintracht Frankfurt, Juventus Turin, der FC Chelsea und der FC Barcelona beschäftigen Schweizer Nationalspielerinnen und bieten ihnen erstklassige Entwicklungsmöglichkeiten.

Meilensteine der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft

Die Geschichte der Nati Frauen erstreckt sich über mehr als fünf Jahrzehnte. Von den Anfängen in den 1970er Jahren bis zur etablierten Position im modernen Frauenfußball hat sich das Team kontinuierlich weiterentwickelt.

  1. 1972: Gründung der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft durch den SFV
  2. 2011: Erste WM-Qualifikation, Playoff-Teilnahme gegen Italien
  3. 2014: Erreichen des FIFA-Ranglistenplatzes 20 als erklärtes SFV-Ziel
  4. 2023: Teilnahme an WM-Qualifikation und laufende Nations-League-Spiele
  5. 2026: Beginn der WM-Qualifikation 2027 unter Trainer Rafel Navarro

Die konstante Teilnahme an internationalen Qualifikationsturnieren hat der Mannschaft wertvolle Erfahrung beschert. Jede Generation von Spielerinnen hat zum Aufbau der heutigen Struktur beigetragen.

Gesicherte Erkenntnisse und verbleibende Fragen

Gesicherte Informationen

Der aktuelle Trainer ist Rafel Navarro. Das Team bereitet sich auf die WM-Qualifikation 2027 vor. Die erste Begegnung findet gegen Nordirland statt. Der FIFA-Ranglistenplatz beträgt 22 (März 2024). Top-Torschützin ist Géraldine Reuteler mit 15 Toren. Das Team wurde 1972 gegründet.

Einige Aspekte bleiben derzeit unklar. Konkrete Details zur EM 2025 finden sich nicht in den vorliegenden Quellen. Ebenso sind keine detaillierten Transfermarkt-Werte für einzelne Spielerinnen verfügbar. Die exacte Aufstellung für die ersten Qualifikationsspiele steht noch nicht fest.

Die Kaderzusammensetzung unterliegt natürlichen Schwankungen. Verletzungen oder Formtiefs können kurzfristige Änderungen erforderlich machen. Der SFV veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Kaderlisten auf seiner offiziellen Website.

Einordnung in den Schweizer Fußball

Der Schweizer Frauenfußßball hat in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte erzielt. Die Verankerung von Spielerinnen in europäischen Top-Vereinen zeigt, dass das Potenzial im Inland erkannt und gefördert wird. Der SFV und die UEFA priorisieren die Entwicklung junger Talente.

Spielerinnen wie Viola Calligaris, die neben der Schweiz auch für Italien spielberechtigt ist, oder Lia Wälti mit ihrer Vergangenheit beim FC Arsenal verdeutlichen die internationale Vernetzung des Schweizer Frauenfußßballs. Solche Karrieren inspirieren nachfolgende Spielergenerationen.

Die Nati Frauen befindet sich in einer Übergangsphase. Mit dem neuen Trainer Rafel Navarro und dem Fokus auf die WM 2027 werden die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Die Mischung aus erfahrenen Führungsspielerinnen und aufstrebenden Talenten bietet beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft.

Quellen und Perspektiven

Die primären Informationsquellen für diesen Überblick stammen vom Schweizerischen Fussballverband, der UEFA sowie von Sportplattformen wie SRF und Wikipedia. Diese Quellen werden regelmäßig mit aktuellen Ergebnissen und Kaderänderungen aktualisiert.

Die Gruppenauslosung in Nyon markiert den Startschuss für unsere WM-Qualifikation. Wir wollen mit einem Sieg gegen Nordirland Selbstvertrauen tanken.

— Rafel Navarro, Trainer Schweizer Frauen-Nationalmannschaft

Für aktuelle Informationen zu Spielterminen, Ergebnissen und Kaderentscheidungen empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die offiziellen Kanäle des SFV. Die Entwicklungen der Nati Frauen werden dort zeitnah kommuniziert.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Schweizer Frauen-Nationalmannschaft hat sich als etablierte Größe im internationalen Frauenfußßball etabliert. Mit Platz 22 der FIFA-Weltrangliste, einem erfahrenen Kader und einem neuen Trainerstab blickt das Team optimistisch in die Zukunft.

Die WM-Qualifikation 2027 steht als nächstes großes Ziel bevor. Mit Spielerinnen wie Sydney Schertenleib, Géraldine Reuteler und Lia Wälti verfügt die Nati Frauen über das Potenzial, sich auf internationaler Ebene weiter zu verbessern.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist der aktuelle Trainer der Schweizer Frauen-Nationalmannschaft?

Der aktuelle Trainer ist Rafel Navarro, ein Katalane, der das Amt von seiner Vorgängerin übernommen hat. Er wird von Assistentinnen Julia Simic und Ignacio Villamia Mora unterstützt.

Auf welchem FIFA-Ranglistenplatz steht die Schweiz bei den Frauen?

Die Schweizerinnen belegen den 22. Platz der FIFA-Weltrangliste (Stand März 2024). Das ursprüngliche SFV-Ziel von Top 20 wurde bereits 2014 erreicht.

Wann fanden die letzten Länderspiele der Nati Frauen statt?

Das letzte Pflichtspiel unter Trainer Navarro war eine 1:2-Niederlage gegen Belgien. Ein Testspiel gegen Wales ist für die kommende Länderspielpause geplant.

Wer sind die besten Torschützinnen der Schweizerinnen?

Géraldine Reuteler führt mit 15 Toren in 87 Spielen an, gefolgt von Coumba Sow (13 Tore) und Riola Xhemaili (8 Tore).

Wann hat sich die Schweiz erstmals für eine WM qualifiziert?

Die erste WM-Teilnahme wurde 2011 erreicht. In den Playoffs scheiterte die Schweiz damals an Italien, nachdem ein Erfolg gegen Russland gelungen war.

Welche Spielerinnen spielen bei Top-Vereinen?

Viele Nationalspielerinnen sind in europäischen Top-Ligen aktiv, darunter Noelle Maritz (Aston Villa), Lia Wälti (Juventus Turin), Sydney Schertenleib (FC Barcelona) und Aurélie Csillag (FC Liverpool).

Wann ist das nächste WM-Qualifikationsspiel?

Das erste Qualifikationsspiel für die WM 2027 ist gegen Nordirland angesetzt. Die Gruppenauslosung fand in Nyon statt.

Henry Thomas Howard Bennett

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